Für Fachkräfte in der Suchthilfe

Wenn das Gespräch vorbei ist, die Situation aber nicht

Manche Situationen beschäftigen weiter – auch wenn das eigentliche Gespräch längst vorbei ist.

Der KI-gestützte Reflexionsraum ist ein sprachbasiertes Gegenüber für Fachkräfte in der Suchthilfe. Er ersetzt kein professionelles Urteil, sondern unterstützt dabei, die eigene Sicht zu reflektieren: durch gezieltes Nachfragen, neue Perspektiven und Impulse, die auch die eigene Einschätzung auf den Prüfstand stellen.


Für Momente, die nachwirken

Nicht alles muss sofort gelöst werden. Manches möchte erst einmal sortiert, eingeordnet oder aus einer anderen Perspektive betrachtet werden.


Wo Reflexion beginnt

Ein Gespräch wirkt nach.

Eine Beziehungsdynamik ist gekippt.

Ein Fall löst bei mir selbst etwas aus.

Ich bin unsicher bezüglich meiner eigenen Bewertung.

Suchtberatung · Suchtmedizin · Psychologie & Psychotherapie · Pflege · soziale Arbeit

Gespräch erleben

Wie der Reflexionsraum ins Gespräch einsteigt

Zwei Beispiele für Gesprächsverläufe aus typischen beruflichen Situationen. Die Beispiele wurden für diese Website erstellt und sind keine Mitschnitte realer Gespräche.

Psychologie: Ablehnung der Therapie
Pflege: Neu auf Station, schwieriger Patient

4:14 Min.

4:24 Min.


Wie der Reflexionsraum arbeitet

Ein guter Reflexionsraum darf widersprechen

Reflexion braucht nicht immer eine schnelle Antwort. Manchmal braucht sie eine Frage, eine andere Perspektive oder eine begründete Irritation, die den eigenen Gedanken weiterführt.

Die erste Einschätzung ist ein Ausgangspunkt. Gezielte Nachfragen helfen, Kontext und Kern einer Situation klarer zu erfassen.

Einordnen & Nachfragen

Andere Sichtweisen machen Zusammenhänge und Dynamiken sichtbar, die aus der eigenen Perspektive schwer zu erkennen sind.

Perspektiven öffnen

Einschätzungen werden nicht einfach übernommen, sondern geprüft und um alternative Deutungen erweitert. Die fachliche Bewertung bleibt bei der Fachkraft.

Bewertungen hinterfragen


Pilot & Deutscher Suchtkongress 2026

Vom Pilot in die fachliche Diskussion

Dolf Schäffel stellt den KI-gestützten Reflexionsraum beim Deutschen Suchtkongress 2026 vor

57%

der systematisch ausgewerteten Gespräche waren konkrete Fallreflexionen.

Von Mai bis August 2026 haben wir den Reflexionsraum in einer explorativen Pilotphase erprobt. Erste Beobachtungen daraus haben wir am 23. September auf dem Deutschen Suchtkongress in Hamburg vorgestellt und zur Diskussion gestellt.

Der Beitrag war Teil des Symposiums „Integrative Suchtbehandlung im Wandel“ – gemeinsam entwickelt mit Dr. Christian Lorenz von der Forel Klinik und Johannes Senesi von den Psychiatrischen Diensten Aargau.


Zwei Perspektiven,
eine Idee

Carolin Schürmann und Dolf Schäffel im Gespräch beim Deutschen Suchtkongress 2026

Carolin Schürmann und Dolf Schäffel verbindet nicht, dass sie immer einer Meinung sind. Sondern die Erfahrung, dass ein gutes Gegenüber den eigenen Blick erweitern und auch infrage stellen kann.

Daraus entstand eine gemeinsame Frage: Kann KI ein Gegenüber sein, das professionelles Denken nicht ersetzt, sondern in Gang bringt?


80%

Datenschutz und Grenzen

Ein geschützter Raum braucht klare Regeln. Professionelle Reflexion kann sensible Themen berühren. Deshalb ist entscheidend, was mit Gesprächsinhalten geschieht – und ebenso, was nicht.

entwickelten sich im Gesprächsverlauf zu dem, was wir als Sparring beschreiben.

Vertraulich gedacht.

So wenig Daten wie nötig.

Klare fachliche Grenzen.

Testzugang anfordern

Probieren Sie den Reflexionsraum selbst aus und machen Sie sich in Ruhe ein eigenes Bild. Senden Sie uns Ihre Anfrage - wir melden uns bei Ihnen zurück.